»Ich bin mir sicher, dass ich mein Geld eingesteckt habe«, sagt sie. »Es war hier in meiner Tasche! Das glaube ich jetzt nicht.« Sie sucht weiter und wird immer hektischer.
»Es war hier …« wiederholt sie mit Tränen in den Augen, »mein Handy ist auch weg. Das kann doch gar nicht sein.«
»Darf ich das übernehmen?«, frage ich arglos, weil ich Hunger habe und weil mir die junge Frau leidtut. »Das wäre kein Problem. Wirklich. Wahrscheinlich haben Sie Geld und Handy in Ihrem Auto vergessen? Das ist mir auch schon passiert.«
Die junge Frau schaut mich entgeistert an. Sie weiß nicht, wie sie reagieren soll. Sie stutzt und schaut Patrick, den Fischbudenbetreiber an.
»Mein Auto ist nicht weit weg geparkt, ich sehe schnell nach und komme wieder. Ich muss das jetzt wissen.«
Ohne eine Antwort abzuwarten, dreht sie sich um und verschwindet.
»Ich hätte auch gerne ein Matjesbrötchen und einen Weißwein«, sage ich und deute auf das Tablett der jungen Frau, »ich zahle beides. Wenn sie wiederkommt und Handy und Geld nicht im Auto waren, wird sie Zuspruch benötigen. Wenn sie nicht mehr kommt, esse ich ihre Portion auch noch. Ich habe nämlich einen Riesenhunger und deine Fischburger sind jetzt genau das, was ich brauche.«
»Dann macht das genau 25 Euro«, sagt Patrick und reicht mir lächelnd das Tablett mit zwei Fischbrötchen und zwei gut gekühlten Gläsern mit Weißwein…
Wie es weitergeht erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.
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