Q-finity.

Die Zeit findet einen Weg.
Wie reisen wir im Jahr 2527?

Der Mars ist nur der Anfang!

Die Technik die 1969 die erste Mondlandung möglich machte, war im Vergleich zu einem heute verfügbaren Smartphone sehr bescheiden.

Der Bordcomputer der Apollo-11-Mission – der sogenannte Apollo Guidance Computer (AGC) – hatte nach heutigen Maßstäben einen extrem kleinen Speicher:

  • etwa 72 KB ROM und 4 KB RAM
  • Taktfrequenz ungefähr 1 MHz
  • Rechenleistung weit unter heutigen Smartphones

Ein modernes iPhone besitzt dagegen:

  • mehrere Gigabyte RAM (also Millionen Mal mehr Arbeitsspeicher)
  • Speicher im Bereich von Hunderten Gigabyte
  • Prozessoren mit mehreren Milliarden Operationen pro Sekunde
  • spezialisierte KI-Chips

und ist in vielen Bereichen einer  Technik, die immerhin zwei Menschen auf den Mond und wieder zurück brachte,  millionenfach überlegen. Was bestimmt das Leben in gut 500 Jahren?

Gehen wir zunächst einmal einen Schritt zurück in die Vergangenheit. Vor 500 Jahren bestimmten Segelschiffe, Pferde und Wagen den Verkehr. Niemand konnte sich die technischen Möglichkeiten eines Düsenflugzeugs, eines Computers oder einer Mondmission auch nur annähernd vorstellen.

Und jetzt, stellen wir uns die Zukunft in 500 Jahren vor. Der Blick auf das rasante Tempo der letzten 50 Jahre lässt uns an eine Technologie denken, die für uns schlichtweg unvorstellbar ist.

Interstellarer Reisen werden möglich sein. Die Raumschiffe besitzen aber keinen klassischen Raketenantrieb mehr, mit einem Ausstoß nach hinten. Stattdessen erzeugt wird ein kontrolliertes Feld, das die Wechselwirkung zwischen Masse, Trägheit und Raumzeit verändert als Antrieb genutzt. Das Schiff beschleunigte nicht mehr durch den Raum sondern es veränderte den Raum, in dem heute noch der Antrieb stattfand.

Damit können große Entfernungen zurückgelegt werden. Raum und Zeit können ähnlich einem Gummiband gedehnt oder zusammengezogen werden.

Physikalisch würde man sagen: Der Raum vor dem Objekt wird kontrahiert, der Raum dahinter wird expandiert.

Diese Idee hat den Charme, dass sich von außen gesehen,  die Position des Schiffes extrem schnell verändert, ohne dass seine Insassen einer entsprechend hohen Beschleunigung ausgesetzt wären.

Das ist mit heutiger Physik weder möglich, noch denkbar. So wie ein Automobil oder die Mondlandung mit der Physik von 1527 nicht vorstellbar war. Damit schließt sich unser Kreis:

1527: Wind bewegt das Schiff.
1969: Verbrennung bewegt Apollo 11.
2527: Nicht mehr das Raumschiff muss die Entfernung überwinden. Es verändert die Raumzeit, die zwischen ihm und seinem Ziel liegt. Man könnte diese Antriebsform Geodätischer Raumzeitantrieb nennen.